Trainings-Highlight: Hafentraining bei 6 Bft!
Da für Samstag, 26.04. Wind bis 35 Knoten (=8 Bft) angesagt war, habe ich mich entschlossen, die ersten Trainingseinheiten bereits am Freitag durchzuführen.
Matthias – aus Norddeutschland angereist – war bereits kurz nach 17 Uhr da und wir waren und sofort einig: Kurz noch die Kleidung wechseln – es war doch ziemlich frisch – und schon ging es los!

Wie immer bei meinen Trainings, fuhren wir erst einmal raus um das Fahrverhalten der Yacht kennen zu  lernen. Ein paar Achten fahren (vorwärts und rückwärts), an einem herausgeworfenen Fender rückwärts und seitwärts „anlegen“: TOP-Übungen, bei denen ein Fahrfehler noch nicht „wehtut“.

Schnell war klar: Matthias ist schon ein alter Hase und hat ein gutes Auge für die Entfernung und die Geschwindigkeit.

Daher ging es direkt in den Hafen, um nun echte An- und Ablegemanöver zu üben. In der kurzen Zeit, die uns am Abend bis kurz nach Sonnenuntergang blieb, haben wir die wesentlichen Manöver in mehreren Variationen trainiert. Ich wusste, dass ich mich auf Matthias auch am nächsten Tag verlassen können würde.

Samstag, 26.04.

Matthias

Inzwischen waren auch Sören und Jürgen am Treffpunkt angekommen – die Crew war damit vollständig, da leider ein Teilnehmer aus persönlichen Gründen nicht teilnehmen konnte und absagen musste.

Der Morgen begann noch recht ruhig: der Starkwind war für den Nachmittag angesagt. Daher nur keine Zeit mit unwesentlichen Dingen vergeuden: nach einer kurzen Vorstellung und Einweisung lief  Punkt 10.00 Uhr der Motor und Sören durfte das erste Ablegemanöver des Tages fahren.

Dieses Mal war ich nicht alleine im Hafenbecken – zwei weitere Yachten der SKU aus Düsseldorf übten fleißig. Trotzdem war immer genügend Platz, wir kamen uns nicht ins Gehege.

Die Nachbar-Crews

Es folgte ein intensives Training mit allen möglichen Anlegemanövern: rückwärts, seitwärts und auch längsseits und mit den entsprechenden Ablegemanövern.

Auch Jürgen, der bisher noch keine Erfahrung als Rudergänger im Hafengebiet hatte (er hat noch keinen Segelschein und ist daher normalerweise „nur“ Crewmitglied) durfte alle Manöver selbständig fahren. Natürlich stand ich als verantwortlicher Skipper immer in der Nähe, so dass auch ein schnelles Eingreifen möglich gewesen wäre.

Doch ich brauchte mir keine Gedanken zu machen: alle Teilnehmer kamen mit dem nun langsam stärker werdenden Wind hervorragend zurecht. Wir waren so bei der Sache, dass wir zwischen den einzelnen Manövern wirklich keine Zeit verschwendeten. Kaum angelegt, waren wir auch schon wieder weg vom Steg.

Dabei hatten wir an diesem Tag wirklich mit (fast) allen Wetterphänomenen zu kämpfen: Wind von 3 – 6 Bft (ich habe vergessen auf den Windanzeiger zu schauen, bin aber der Meinung, dass es keine 35 Knoten waren…), Regenschauer und sonnige Abschnitte. Einen kurzen Hagelschauer nutzten wir, um eine sehr kurze „Mittagspause“ an Bord zu machen.

Jürgen und Matthias

Kurzum, ein tolles und abwechslungsreiches Training!

Zum Abendessen ging es dann ins nahe gelegene Restaurant – an dieser Stelle noch mal recht herzlichen Dank an meine Crew: sie haben mich zum Essen eingeladen!

Sonntag, 27.04.

Wir hatten beschlossen, heute schon um 09.00 Uhr zu starten, um wegen der Heimreise evtl. etwas eher „Schluss“ machen zu können.

Eine deutliche Wetterbesserung: meist Sonnenschein mit wenig Wind! Top-Bedingungen, um alle Manöver nochmal zu wiederholen.

Heute sollte es nochmal ein wenig schwerer werden: Einige Manöver wurden so eingeübt, dass sie fast  „einhand“ durchgeführt wurden. können. Wir haben aber – aus Zeitgründen – darauf verzichtet, weil wir dafür lieber mehr Manöver durchführen wollten. Die letzten Leinen zu befestigen, wenn die Yacht sowieso schon sicher liegt ist ja nun nicht wirklich eine echte Herausforderung – und da kann man auch schon mal die Hilfe der restlichen Crew annehmen… 😉

Ich konnte als Skipper total entspannt bleiben: alles klappte perfekt, so dass wir uns nach 5,5  Stunden Training  um 14:30 Uhr verabschiedeten und die Yacht verließen.

Fazit:

  1. Alle Teilnehmer haben von diesem Wochenende profitiert und ihr Wissen vertiefen können.
  2. Ich wette, Jürgen wird einen Segelschein machen.. 😉

Vielen Dank für das gemeinsame Wochenende an Jürgen, Matthias und Sören!

Anlegen längsseits

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