Bist Du in einem (Segel-)Verein? Dann warst Du vielleicht auch schon mal bei einer der Jahreshauptversammlungen dabei, als es darum ging, die notwendigen Ämter/Posten mit freiwilligen Mitgliedern zu besetzen?

Dann weißt Du: kaum jemand ist wirklich bereit, sich zusätzlich zu engagieren! Daher sind die meisten Vereine froh, wenn sie überhaupt genügend Freiwillige haben.

Was die meisten Amtsinhaber nicht wissen:

  • sie haften ab dem ersten Tag ihres Amtseintritts – nicht erst mit der offiziellen Eintragung durch den Notar!
  • sie haften für Fehler – nicht nur für die eigenen – sondern auch für die Fehler der restlichen Vorstandsmitglieder!
  • sie haften mit ihrem gesamten Privatvermögen!

Es spielt dabei überhaupt keine Rolle, ob man das Amt nur ehrenamtlich ausübt oder aus Unkenntnis einen Fehler verursacht. Denn Unkenntnis schützt nicht vor Haftung!

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Falsche Annahme:

Viele der von mir „interviewten“ Vorstände waren der Meinung, dass sie bereits über die „normale“ Haftpflichtversicherung des Vereins abgesichert seien, weil in dieser ja auch Vermögensschäden mitversichert sind.

Das ist jedoch nicht der Fall:

  • Die normale Haftpflicht-Versicherung leistet nämlich nur für Schäden, die einem Dritten zugefügt wurden – und nicht dem eigenen Verein, bzw. den Organmitgliedern des Vereins!

Hier habe ich ein Video dazu mit weiteren Hintergrundinformationen veröffentlicht.