Wenn man eine Segelyacht anhalten möchte, gibt es drei Möglichkeiten:

  • Man kann den Bug immer weiter in Richtung des Winds drehen. Das nennt man „anluven“. Das macht man so lange, bis die Segel anfangen, im Wind zu schlagen (=“killen“). Die Yacht wird langsamer und kommt zum Stehen.
  • Man kann natürlich auch die Segel runterholen (=“bergen“). Auch dann hat die Yacht keinen Antrieb mehr und kommt zum Stehen.
  • Es gibt noch eine dritte Möglichkeit: das „Beidrehen“.
    In dem Fall macht man eine Wende, ohne das Vorsegel dabei zu bedienen. Das Vorsegel wird durch den Wind dann auf die „falsche“ Seite gedrückt und nimmt damit dem Hauptsegel den Wind.
    Die Yacht steht dann völlig sicher – sogar ohne Krängung (darunter versteht man die Neigung der Yacht).