Obwohl der Wind von der Seite kommt, kann eine Yacht unter Segeln nach vorne fahren. Doch warum eigentlich?
Das hat zwei Gründe:

  1. Die Segel haben ein sogenanntes „Profil“; das bedeutet, dass eine Seite nach außen gewölbt ist und die andere Seite nach innen gewölbt ist.
    Wenn der Wind nun auf dieses Segel auftrifft, so wird er an der Außenseite schneller als auf der Innenseite, was zu einem Druckunterschied führt. Dieser Druckunterschied erzeugt einen Sog – wodurch die Yacht nach vorne gezogen wird.
    Doch das ist nicht alles!
  2. Außerdem ist der Kiel für diese Vorwärtsbewegung verantwortlich!
    Der Kiel sorgt dafür, dass die Yacht nicht einfach seitlich wegtreibt, denn er ist ein Widerstand im Wasser.
    Erst durch die Erfindung des Kiels war es also möglich, dass man sogar „fast gegen“ den Wind segeln konnte.