Wichtige Absicherungen für Charter-Skipper:

Auf dieser Seite erhältst Du eine Übersicht über die wichtigsten Charter-Versicherungen und über deren Hintergründe.

Wichtige Unterscheidungen:

Skipper-Haftpflichtversicherung – schließt typische Lücken deiner Charter-Police

Die normale Yacht- oder Charterkasko deckt längst nicht alles ab, wofür du als Skipper im Ernstfall geradestehen musst. Genau hier setzt die Skipper-Haftpflichtversicherung an: Sie fängt typische Lücken ab, etwa bei Crew-Ansprüchen untereinander, grober Fahrlässigkeit, Sicherheitsleistungen im Ausland oder dem Ausfall von Chartereinnahmen des Eigners.

Skipper-Rechtsschutz-Versicherung

Wenn es Streit um die Charteryacht, Mängel oder Zusatzkosten gibt, entstehen schnell Anwalts- und Gerichtskosten. Die Skipper-Rechtsschutzversicherung hilft dir, solche Ansprüche durchzusetzen und ergänzt damit die Skipper-Haftpflicht sinnvoll.

Kautionsversicherung – erhält die Freundschaft

Wenn an der Charteryacht etwas passiert, kann der Vercharterer deine komplette Kaution einbehalten.
Eine Kautionsversicherung übernimmt dieses Risiko bis zur Höhe der hinterlegten Kaution – oft ohne Selbstbeteiligung und mit klaren Bedingungen, statt teurem „Damage Waiver“ vom Vercharterer.

Reiserücktritts- & Reiseabbruchkosten-Versicherung – speziell für Charter-Skipper

Normale Reiserücktrittskostenversicherungen sind meist auf Pauschalreisen zugeschnitten.
Bei einem Chartertörn sieht die Welt anders aus: Fällt der namentlich gemeldete Skipper aus, hängt oft die gesamte Charter an ihm.
Genau hier setzt eine charterspezifische Reiserücktrittsversicherung (Skipper-Komplettstorno) an.

Insassen-Unfallversicherung – Schutz für deine Crew

Die Insassen-Unfallversicherung zahlt bei Personenschäden an Bord – unabhängig von der Schuldfrage.
Sie ergänzt die Skipper-Haftpflicht und deckt u. a. Tod, Invalidität sowie Bergungs- und Rettungskosten für deine Crew ab.

Insolvenzschutz – wenn Vercharterer oder Agentur pleite gehen

Der Insolvenzschutz sichert deine Vorauszahlungen ab, falls Vercharterer oder Agentur insolvent werden und die Yacht z. B. „an die Kette“ kommt. Kein Muss, aber je höher der Reisepreis und je geringer deine Risikobereitschaft, desto eher kann diese Absicherung sinnvoll sein – heute oft kombinierbar mit Reiserücktritt oder auch separat abschließbar.